Greta Johanna´s Blog

Sonntag, 08.07.2012

 

ich telefoniere morgens mit Gabi, sie Sie blutet etwas mehr als sonst, aber ist dunkles Blut, mache mir zwar Sorgen aber es hies ja die ganze Zeit dunkles blut ist altes Blut alles net sowild, Ärtzin soll halt mal schauen was ist.

10 min später klinkelt das Telefon, Gabi völlig aufgelöst das ich sofort kommen solle, sie holen das Baby.

Ich habe mir gefühlt erstmal 3x im kreis gedreht weil ich nicht wusste was gerade passiert.

ich also ab ins Auto und los gefahren, just ausgerechnet heute ist Ironman und die Verkehrsführung geändert und zu allem überfluß auch noch zwei Sonntagsfahrer vor mir die bei strömenden Regen noch langsamer gefahren sind. Nicht nur draussen regenete es in Strömen, auch bei mir lifen die Tränen, Tränen der Angst und Sorge um meine Frau und unser Wunschbaby, wie ich nach Frankfurt kam bekomme ich nur am Rande mit, zu allenüberfluß war die Zufahrtstrasse zum KH auch noch gesperrt. ich also nen Polizisten gefragt ob ich trotzdem durchfahren kann, habe ihn kurz meine Situation geschildert und er zu mir"Fahren sie mir nach"

Endlich angekommen die terppen hoch schnell ins Zimmer das bett weg, zu den schwestern die kamen und versuchten mich erstmal zu beruhigen aber irgendwie gelang es Ihnen nicht. Ich wurde dann erstmal in einen Raum gebracht und dort alleine gelassen, diese Zeit nutze ich unter wirklich reichlich Tränen um den herrn um Kraft zu bitten ich habe ihn angefleht das mit beiden nichts passiert. 

Die schwestern haben wirklich alles versucht mich zu beruhigen, aber ich wollte nur zu meiner Frau und meinem Baby.

Eine gefühlte ewigkeit kam die ärtzin und sagte mir das ich nicht zu meiner Frau kann da sie gerade zugenäht wird und was mit dem baby ist wisse sie nicht, da sich die Kinderärzte darum kümmern. 

Irgendwann kam auch der Oberarzt und sagte das es Gabi gut geht sie im Aufwachraum ist und das Baby lebt, die Ärzte kümmern sich gerade um das Baby um es zu stabilisieren. 

Meine gebete wurde gehört, danke Herr!!!

Der oberarzt brachte mich dann in den Aufwachraum zu Gabi, sie da liegen zu sehen tat mir sehr weh, aber ich konnte nichts tun, also habe ich mich einfach neben sie gesetzt ihre Handgehalten und für sie gebetet. Als sie dann solangsam aufwachte konnte ich glaube ich ein lächeln in Ihrem Gesicht sehen als sie mich sah.

Gabi wurde dann in Ihr Zimmer geschoben und ich war bei Ihr. 

Dann kam ein Arzt und fragte mich ob ich die kleine sehen möchte, ich also hinter ihm her und runter auf die neantologie, dort sah ich sie unsere kleine Tochter Greta Johanna 26cm groß, 420g leichg, sie wirkte sehr agil, bewegte alles, ide Ärzte haben mit mir gesprochen ich habe nur Bruchstücke mitbekommen denn ich hatte nur Augen für unsere Tochter, sie lag da mit einen Mütze und sah wunderbar aus, ich musste mir meine Freude gepaart mit Angst echt unterdrücken so gut es ging.

Sie war gerade 3 Std auf dieser Welt ich schaute sie an und was macht meine Tochter?

Sie dreht mir den Kopf zu und streckt dabei die Zunge raus, super odert????????????? das faengt ja gut an, aber sie darf das, sie kämpft und sie ist in gottes guten Händen dort ist sie am besten aufgehoben. Wir wissen das Gott sie behütet und das er der ärzten die Weisheit schenkt die richtigen Dinge zur richtigen zeit zu tun. 

Zu Gabi wieder zurück ins Zimmer und Ihr erzählt was wir für ne tolle Tochter bekommen haben.

Zwischen durch habe ich mit unserem pastor gesprochen, er möge es bitte bekannt geben im Godi, das unsere Lieben Brüdern und Geschwister für Greta beten. 

Abends sind wir beide nochmal runter zur kleinen und haben nochmal mit den Ärtzen gesprochen, sie haben uns dann nochmal erklärt das sie keinerlei Prognossen geben können sie können immernur für den Moment sagen was ist, da sich Ihr zustand ändern kann aber die ersten 12 Std. hat sie gut gemacht sind sind zufriedenb mit ihr, klar ist sie sehr reif doch sie helfen ihr auf ihren noch langen und harten weg.

Man stelle sich das mal vor die klene ist geboren in der 24ssw, ihr fehlen also noch 16 wochen, die wird sie nun im Inkubator verbringen.

Um 23 Uhr bin ich erstmal nach Hause gefahren.

Danke auch an meine Kollegen und meinen Marktleiter das ich so kurzfristig freimachen durfte. 

 

 

 

 

13.7.12 21:20

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